Wie Dein Wohlbefinden, Dein Fühlen durch eine Massagetherapie beeinflusst wird

Vorgeschichte

Ich hatte schon in meinem letzten Blogbeitrag etwas über die Wichtigkeit des  Fühlens und Berührungen in Bezug auf unser Wohlbefinden geschrieben. Da in dieser Zeit jetzt dieses Thema, um so wichtiger ist, habe ich auch noch die Massagetherapie hinzugezogen. Weil die Massagetherapie genau hier ideal ist um so manche Defizite auszugleichen. Leider können in dieser Zeit des Social Distancing diese nicht durchgeführt werden, was gerade für Single ein grosses Manko bedeuten kann.

Was ist eine Massage?

Eine Massage ist: 

  • Berührung 
  • gehören zur elementaren Kommunikation
  • Bedarf keiner Worte 
  • Wird von Geburt an beherrscht und verstanden 

Massage beeinflusst zahlreiche Dinge in unserem Leben.

Es gibt eine Fülle von wissenschaftlichen Untersuchungen, welche die gesundheitlichen Vorteile der Massage dokumentieren. Es gibt Nachweise für die psychischen und auch psychosoziale Wirkungen von Massagen, welche sich auf die Wirkung des Hormons Oxytocin zurückzuführen sind.

Zur Geschichte der Massage

Jeder weiss, dass sich Massagen gut anfühlen. Das sie sich auf verschiedene Arten auf unsere Gesundheit auswirken hat man schon sehr früh erforscht. Erste Erwähnungen fanden sich bereits in Schriften 2600 v.Chr. bei den Chinesen Huhn Di. Er beschreibt dort die Handgriffe und auch gymnastische Übungen. 

Weiterhin gab es Erwähnungen im 13. Jahrhundert als Stauffenkaiser Friedrich der II einen Versuch mit tödlichem Ausgang durchführte, weil er die Ursprache herausfinden wollte. Dabei lies er zwar Babys versorgen, jedoch untersagte ihnen Zuwendung und Sprache.  Spätestens hier wird einem klar, wie wichtig menschliche Berührungen sind.  

Später entwickelte Pehr Henrik Ling( 1775-1839) den Ursprung der heut klassischen Massage. Er gründete als Fechtlehrer 1813 in Stockholm das „Zentralinstitut für Heilgymnastik und Massage“ und vermittelte in diesem Institut seine Lehren über Massage und Gymnastik. 

Hier sind die anerkanntesten  10 Punkte, die für eine Massagetherapie sprechen:

 

1. Depression

Massagen haben in mehreren Studien ihre antidepressive Wirkung bewiesen und das ihre Wirkung sich, im Gegensatz zu Antidepressiva, unmittelbar entfaltet. Sei es in einer Schweizer Studie: Bei der 32 depressive Patienten in stationärer Behandlung mit unter anderem drei Massagen von je einer Stunde behandelt wurden. Die Massage erfolgte mit warmem Öl in einem ruhigen Raum bei leiser Hintergrundmusik. Sie erstreckte sich 35 Minuten lang auf die Körperrückseite und 25 Minuten lang auf die Körpervorderseite. Das eindeutige Ergebnis der Studie: bei allen Patienten verbesserte sich das Befinden nachhaltig!

Oder einer weiteren  Studie in den USA: Hierbei wurde bei einer Studie mit über 500 Patienten, die an depressiver Verstimmung, Depression und Burnout litten, die Wirkung von Massage auf ihr Befinden untersucht. Dabei stellte man fest, dass nach einer Massage von nur 30 Minuten das Stresshormon Cortisol im Blut um bis zu 53% gesunken war.

Weiterhin wurde herausgefunden, dass sogar Babymassagen die postpartale 

Depression der Mütter  verringern und zu einer erhöhten Interaktionen zwischen Mutter und Kind führen[i],[ii] Die massierten Mütter hatten weniger postpartale Depressionen, verringerten die Angst und Schmerzen während der Wehen und verkürzten die Wehenzeit und die Krankenhausaufenthalte.[iii].

Weiterhin  wurden auch durch Depressionen von Senioren durch Ardomatherapeutischen Massagen reduziert. 

2. Frühgeburten

Laut Beobachtungen wurde auch bemerkt, dass Frauen die während der Schwangerschaft zur Massage gehen, wesentlich seltener zu Frühgeburten neigen. 

Allerdings kommen auch Massagetherapien Frügeborenen zu gute. Die erhöhte Aktivität des Vagusnervus führt zur regulierten Herzfrequenz und damit weiterführenden Herz/Lungen/ Verdauungenstrakts Aktivitäten. Was zu höheren Wachzeiten und höheren motorischen Aktivitäten führt.  Dies wiederum führt zu besserer Gewichtszunahme und weniger nachgeburtlichen Komplikationen. 

3. Autismus

Für autistische Kinder fördert die Massage, vor allem, wenn sie die Eltern durchführen, zu einer verstärkten emotionalen Bindungen. 

Sie verbessert somit die Sprache, die sozialen Fähigkeiten und das Verhalten und Ängste. 

4. Schlaflosigkeit

Massage beeinflusst den Schlaf positiv. Sie beruhigt den Körper und wirkt entgiftend. Die meisten der Schlafstörungen haben ihre Ursache in Ängsten. 

Sie senken nachweislich den Blutdruck und die Pulsfrequenz, sie entspannen die Muskulatur und reduzieren Stresshormone. Darüber hinaus lindern Massagen körperliche Schmerzen und beeinflussen das gesamte vegetative Nervensystem. 

5. Immunität

Unser Körper benötigt ein starkes Immunsystem, um verschiedene Arten von Infektionen und Fremdkörperattacken zu bekämpfen. Massagetherapie kann sich als wirksame Methode erweisen, die Ihrem Körper hilft, ein starkes Immunsystem aufzubauen. So kann es beim Aufbau von Schutzzellen im Körper helfen, Angreifer wie infektionsverursachende Viren und Bakterien zu neutralisieren.

Wissenschaftliche Forschung zufolge gibt es einen Zusammenhang zwischen Massagetherapien und Immunität auf. Eine Studie über Aromatherapie-Massage zeigte Immunitätseigenschaften und psychologische Vorteile.[xix] Die schwedische Massage erhöhte auch Immunitätsmarker für gesunde Erwachsene.

  1. Krebs Nachsorge 

Eine Meta-Analyse von 14 Krebsstudien zeigte einen mehrfachen Nutzen, einschließlich verminderter Schmerzen, Übelkeit, Angst, Depression, Wut, Stress und Müdigkeit, wenn Massage als Behandlung eingesetzt wurde.[xxvi] Massierte Krebspatienten reduzierten ihre Schmerzen, Symptombelastungen und Ängste.

Eine in der Fachzeitschrift Current Oncology veröffentlichte Studie aus dem Jahr 2007 legt nahe, dass eine Massage bei Krebspatienten , die sich einer Chemotherapie unterziehen, zur Linderung dieser Symptome und zur Verbesserung des allgemeinen psychischen Wohlbefindens beitragen kann.

Cancer Council NSW und Cancer Research UK schlagen vor, dass Massage dem Krebspatienten hilft, mit Schmerzen, Kopfschmerzen , Müdigkeit, Stress und Angstzuständen umzugehen.

In einer Meta-Analyse von 559 Patienten (12 Studien) linderte die Massage Krebsschmerzen, vor allem im Zusammenhang mit der Operation.[xxviii] Berührungstherapien zeigten positive Ergebnisse bei Knochenmarktransplantationen.[xxix] Bei massierten Brustkrebspatientinnen kam es auch zu geringerer Übelkeit,[xxx] Depression und Neuropathie (Nervenschäden) durch die Krebsbehandlung.[xxxi] Auch speziell Lymphdrainagen. Allerdings Extrafortbildungen notwendig. Nur unter speziellen ärztlichen Attests erlaubt! 

7. Arthritislindernd

Eine klassische Massage regt die Durchblutung an und fördert auf diese Weise auch die Beweglichkeit. Wichtig ist, dass die Behandlung von einem Profi durchgeführt wird. Informieren Sie ihn vorab über Ihre Beschwerden. Es ist wichtig nicht in akute Prozesse zu massieren. Jedoch sanft massiert wirkt es lindernd, da die Berührungen auch entspannend wirken und somit Stresshormone und Schmerzen senken. 

Achtung: In seltenen Fällen ist es möglich, dass eine Arthrose durch eine Massage wieder aktiviert wird.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich selbst mir einer Schulerschleimbeutelentzündung mit sanften Streichungen und Bewegungen unter Nutzung eines speziellen Patches ( Infrarotfrequenz – Körpereigenes Licht/Wärme) als Schmerzdämpfer meine Schulterbeschwerden wieder zurück gebildet habe. 

Weiterhin gab es Studien, bei denen bei Senioren Linderungen bei Massagen mit Aromaölen empfunden und auch wieder mehr Beweglichkeit empfunden wurde. 

Selbst Thaimassagen haben zu wieder mehr Beweglichkeit geführt. 

8. Schmerzen im unteren Rückenbereich 

Es gab selbst bei einer Meta- Analyse von 8 Studien, wobei Rückenschmerzen durch Massagen behandelt wurden und diese Verbesserungen bis zu einem Jahr andauerten. 

9. Kopfschmerzen

 

Spannungs-Kopfschmerzen können durch Nacken und Schultermassagen beseitigt werden. 

Weiterhin wirkt auch eine reine Wellnessmassage durch die Stressreduktion und bessere Durchblutung Kopfschmerzreduzierend. 

10.Stress

Massagen sind allgemein Stressreduzierend und entspannend. Senken die Herzfrequenz. Senken die Produktion von Stresshormonen, fördern eher Glückshormone und wirkend Blutdrucksenkend und Durchddblutungsfördernd. 

Alles in allem was Stress entgegenwirkt.

Quellen: Wikipedia, Massageschule Grewe, DKFZ,Herznah.ch, allezeitgesund,

www.greenmedinfo.com/blog/aromatherapy-and-massage-relieve-depression-clinical-study,

Sook-Hyun Lee, Jong-Yeop Kim, Sujung Yeo, Sung-Hoon Kim, Sabina Lim. Meta-Analysis of Massage Therapy on Cancer Pain. Integr Cancer Ther. 2015 Mar 17. Epub 2015 Mar 17. PMID: 25784669

Ich hoffe Dir mit meinem etwas längeren Beitrag über Massagen etwas mehr Licht ins Dunkel gebracht zu haben?

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Mit sonnigen ☀️  Wohlfühl Grüssen

Deine  Jana

methodebars

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